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Artenprofil · Beifische

Zierbinden-Zwergschilderwels L015

Peckoltia cf. vittataBedingt geeignet

Braun-beige gebänderter Peckoltia aus dem Xingu-System. Ein ruhiger Bodenbewohner, der Höhlen, sauerstoffreiches Wasser und abwechslungsreiche eigene Futtergaben benötigt.

Zierbinden-Zwergschilderwels L015 (Peckoltia cf. vittata) auf natürlichem Untergrund im Aquarium
Gesamtlänge (mit Schwanzflosse)
12–15 cm
Pflegeanspruch
Mittlerer Anspruch
Temperatur
26–30 °C
pH-Bereich
5,5–7,5
Gesamthärte
2–15 °dGH
Herkunft
Rio-Xingu-Einzugsgebiet, Brasilien
Aquarienzone
Boden, Wurzeln und Höhlen
Sozialverhalten
Einzeln oder kleine Gruppe mit getrennten Höhlen und Sichtbarrieren
Untergrund
Sand, Wurzelholz, glatte Steine und Höhlen

Herkunft & Merkmale

L015 wird im Handel meist als Peckoltia vittata angeboten. Die vorsichtigere Bezeichnung Peckoltia cf. vittata macht deutlich, dass die Zuordnung der Xingu-Form nicht abschließend gesichert ist. L-Nummern sind Handels- und Identifikationshilfen, keine wissenschaftlichen Artnamen.

Dunkle Querbänder überziehen den hellbraunen bis gelblichen Körper und die Flossen. Auf dem Kopf geht die Zeichnung in Flecken und unregelmäßige Linien über. Für die Platzplanung etwa 12–15 cm Gesamtlänge berücksichtigen.

Haltung & Verhalten

Das Aquarium mit Wurzeln, flachen Steinen und mehreren passenden Höhlen gliedern. Mehr Verstecke als Tiere anbieten und Eingänge so verteilen, dass sich die Welse nicht ständig gegenüberstehen.

Gegenüber friedlichen Freiwasserfischen meist unauffällig; untereinander werden Ruheplätze verteidigt. Das Männchen übernimmt als Höhlenbrüter die Brutpflege.

Wasserwerte & Temperatur

Als Haltungsorientierung dienen 26–30 °C, pH 5,5–7,5 und weiches bis mittelhartes Wasser. Diese Bereiche sind keine Aufforderung, Grenzwerte auszureizen. Frischwasser, saubere Bodenbereiche und gute Belüftung sind gerade bei hohen Temperaturen entscheidend.

Fütterung

Sinkendes ausgewogenes Welsfutter mit pflanzlichen und tierischen Bestandteilen anbieten; kleine Frostfutterportionen ergänzen. Wurzelholz gehört zur Einrichtung, ersetzt aber keine Fütterung. Abends gezielt füttern und kontrollieren, ob der Wels tatsächlich frisst.

Im Diskusbecken

Die Temperaturüberschneidung spricht für eine mögliche Vergesellschaftung, die Revierstruktur entscheidet über den Alltag. Ein eigener strömungsreicher Welsbereich darf die ruhigen Diskusplätze nicht beeinträchtigen. Bei Futterkonkurrenz oder wiederholter Verdrängung muss der Besatz angepasst werden.

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