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Artenprofil · Beifische

Schmetterlings-Harnischwels L168

Dekeyseria pictaBedingt geeignet

Flach gebauter Harnischwels mit breiten Brustflossen und veränderlicher Tarnzeichnung. Bekannt unter dem älteren Namen Dekeyseria brachyura; für sehr warme Diskusbecken keine erste Wahl.

Schmetterlings-Harnischwels L168 (Dekeyseria picta) auf natürlichem Untergrund im Aquarium
Körperlänge (Standardlänge)
14 cm
Pflegeanspruch
Mittlerer Anspruch
Temperatur
25–28 °C
pH-Bereich
5,6–7
Gesamthärte
2–12 °dGH
Herkunft
Rio-Negro-System, Brasilien
Aquarienzone
Boden, Wurzeln und Höhlen
Sozialverhalten
Einzeln oder mehrere Tiere bei ausreichend getrennten Ruheplätzen
Untergrund
Sand, flache Steine, breite Wurzelflächen und Verstecke

Herkunft & Merkmale

L168 wird heute Dekeyseria picta zugeordnet; Dekeyseria brachyura und Zonancistrus brachyurus begegnen weiterhin als ältere Bezeichnungen. Der Rio-Negro-Form werden kräftig gebänderte Tiere zugerechnet.

Auffällig sind der stark abgeflachte Körper, der breite Kopf und die weit aufliegenden paarigen Flossen. Je nach Untergrund, Licht und Aktivität verändert sich die Tarnfärbung. Die Standardlänge kann etwa 14 cm erreichen; die Schwanzflosse kommt hinzu.

Haltung & Verhalten

Breite Auflageflächen aus Holz und glattem Stein sowie geschützte Spalten anbieten. Die Einrichtung soll bodennahe Strömung erlauben und gleichzeitig dunkle Rückzugsorte bereitstellen. Mehrere Tiere benötigen räumlich getrennte Ruheplätze.

Wasserwerte & Temperatur

25–28 °C, pH 5,6–7,0 und etwa 2–12 °dGH sind ein vorsichtiger Pflegebereich. Die Art braucht sauerstoffreiches, bewegtes Wasser. Eine zufällige Überschneidung bei der höchsten empfohlenen Temperatur ist keine allgemeine Warmwasserfreigabe.

Fütterung

Überwiegend pflanzliche sinkende Nahrung, Aufwuchsfutter und geeignete Gemüseportionen anbieten; kleine wirbellose Futtertiere können ergänzen. Holz dient als Aufenthalts- und Weidefläche. Allein von Scheibenbelägen kann ein Aquarium den Wels nicht zuverlässig ernähren.

Im Diskusbecken

Bei 28 °C ist eine sorgfältig geplante Vergesellschaftung möglich, sofern beide Arten dauerhaft passende Bedingungen finden. Wird das Diskusbecken regelmäßig wärmer betrieben, sollte L168 separat gehalten werden. Futter und Strömung müssen bis zu seinen bodennahen Ruheplätzen gelangen.

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