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Artenprofil · Beifische

Gewöhnlicher Skalar

Pterophyllum scalareBedingt geeignet

Silbrig gebänderter südamerikanischer Buntbarsch mit hohen Segelflossen. Benötigt ein hohes, gut gegliedertes Aquarium und ist trotz seines ruhigen Schwimmstils ein revierbildender Räuber kleiner Fische.

Gewöhnlicher Skalar: vollständiger Fisch im bepflanzten Aquarium
Körperlänge (Standardlänge)
12–15 cm
Pflegeanspruch
Mittlerer Anspruch
Temperatur
24–30 °C
pH-Bereich
6–7,4
Gesamthärte
0–15 °dGH
Herkunft
Amazonasgebiet und weitere Flusssysteme des nördlichen Südamerikas
Aquarienzone
Mittlere bis obere Wasserzone
Sozialverhalten
Soziale Gruppe bei ausreichendem Platz; harmonierendes Paar separat möglich
Untergrund
Feiner Sand; hohe Pflanzen und senkrechte Wurzeln

Herkunft & Merkmale

Pterophyllum scalare gehört zu den drei anerkannten Skalararten. Die silberne Grundform mit dunklen senkrechten Bändern steht für das typische Erscheinungsbild. Daneben gibt es zahlreiche Zuchtformen; diese sind keine weiteren Arten.

Erwachsene Tiere erreichen etwa 12–15 cm Standardlänge, also ohne Schwanzflosse. Für die Beckenplanung zählt auch die Höhe einschließlich Rücken- und Afterflosse: häufig über 20 cm, bei großen Tieren etwa 25–30 cm.

Haltung & Verhalten

Hohe Pflanzen und Wurzeln schaffen Sichtschutz, dazwischen bleiben freie Schwimmbereiche. Für die längerfristige Gruppenhaltung ist ein Aquarium ab etwa 150 cm Länge und 60 cm Beckenhöhe eine sinnvolle Planungsgröße. Bodengrund und Einrichtung verringern die tatsächlich nutzbare Wasserhöhe.

Jungtiere können als Gruppe aufwachsen. Mit der Paarbildung ändern sich Reviere und Rangordnung; unterlegene Tiere benötigen Rückzugsmöglichkeiten und gegebenenfalls ein Ausweichbecken. Eier werden auf senkrechten Flächen abgelegt und bewacht.

Wasserwerte & Temperatur

24–30 °C, pH 6,0–7,4 und bis etwa 15 °dGH beschreiben einen Orientierungsbereich für etablierte Nachzuchten. Herkunft und bisherige Haltung beachten. Für Wildfänge können weichere, saurere Bedingungen nötig sein. Gleichmäßige Wasserpflege und sanfte Wasserbewegung sind wichtiger als häufiges Nachregeln einzelner Werte.

Fütterung

Abwechslungsreich mit geeignetem Granulat sowie kleinen Frost- und Lebendfuttertieren ernähren. Mehrere Futterstellen verhindern, dass rangniedere Tiere zu kurz kommen. Kleine Salmler und Junggarnelen können als Beute enden.

Im Diskusbecken

Mit Diskus nur bei großzügigem Platzangebot und passender Temperatur erwägen. Während der Brutpflege können Skalare Mitbewohner massiv vertreiben; zusätzlich beim Fressen beobachten, ob alle Diskus ausreichend aufnehmen. Neue Bestände zunächst getrennt eingewöhnen und beobachten. Bei anhaltenden Konflikten die Arten trennen.

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