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Artenprofil · Beifische

Leopold-Skalar

Pterophyllum leopoldiBedingt geeignet

Kleinere eigenständige Skalarart mit flacherem Stirnprofil und kompakterer Gestalt. Sozial, aber innerartlich durchaus durchsetzungsfähig; benötigt weiches Wasser und gegliederte Reviere.

Leopold-Skalar: vollständiger Fisch im bepflanzten Aquarium
Körperlänge (Standardlänge)
10 cm
Pflegeanspruch
Anspruchsvoll
Temperatur
22–29 °C
pH-Bereich
5–7
Gesamthärte
0–6 °dGH
Herkunft
Unterer Rio Negro und angrenzendes Amazonasgebiet; außerdem Essequibo- und Rupununi-System
Aquarienzone
Mittlere bis obere Wasserzone
Sozialverhalten
Soziale Gruppe bei ausreichendem Platz; harmonierendes Paar separat möglich
Untergrund
Feiner Sand; hohe Pflanzen und senkrechte Wurzeln

Herkunft & Merkmale

Pterophyllum leopoldi bleibt mit etwa 10 cm Standardlänge kleiner als die beiden anderen Skalararten. Das Stirnprofil ist weniger steil; dunkle Bänder und eine markante dunkle Partie am Rückenflossenansatz gehören zu den Bestimmungsmerkmalen. Die Bänder können je nach Stimmung unterschiedlich deutlich hervortreten.

Handelsnamen werden nicht immer einheitlich verwendet. Rötlich gepunktete „Peru-Skalare“ sind nicht allein deshalb echte Leopold-Skalare. Bei Wildfängen sind nachvollziehbare Herkunftsangaben besonders hilfreich.

Haltung & Verhalten

Eine soziale Gruppe von mindestens vier Tieren benötigt ausreichende Grundfläche und Sichtschutz. Für dauerhafte Gruppenhaltung ab etwa 120 cm Länge und mindestens 50 cm Höhe planen, bei weiterem Besatz entsprechend größer.

Trotz geringerer Größe können einzelne Tiere stark unterdrückt werden. Wurzeln und hohe Pflanzen so verteilen, dass mehrere Aufenthaltsbereiche entstehen; dauerhaft verjagte Tiere nicht einfach in der Gruppe belassen. Ein harmonierendes Zuchtpaar kann separat gehalten werden.

Wasserwerte & Temperatur

22–29 °C, pH 5,0–7,0 und weiches Wasser bis ungefähr 6 °dGH dienen als Orientierung. Für die dauerhafte Haltung sind weiche, leicht saure und saubere Bedingungen sinnvoll. Die Temperatur nach Herkunft und Mitbewohnern wählen; dauerhaft 30 °C ist keine pauschale Empfehlung.

Fütterung

Kleines hochwertiges Granulat sowie abwechslungsreiches Frost- und Lebendfutter anbieten. Pflanzliche Anteile im Komplettfutter ergänzen die Ernährung. Kleine Fische und Garnelennachwuchs können gefressen werden.

Im Diskusbecken

Nur bei einem gemeinsamen Temperaturbereich, beispielsweise um 28 °C, und sehr großzügigem Platzangebot erwägen. Für dauerhaft 30 °C warme Diskusbecken ist diese Art keine gute Wahl. Revierstreitigkeiten und Konkurrenz an den Futterplätzen können trotz der kleineren Körpergröße auftreten.

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