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Artenprofil · Beifische

Zebra-Skalar (Zuchtform)

Pterophyllum scalare (Zuchtform)Bedingt geeignet

Silbrige Zuchtform mit zusätzlichen dunklen senkrechten Bändern gegenüber der typischen silbernen Grundform. Die Bänder setzen sich teilweise in den Flossen fort.

Zebra-Skalar (Zuchtform): vollständiger Fisch im bepflanzten Aquarium
Körperlänge (Standardlänge)
12–15 cm
Pflegeanspruch
Mittlerer Anspruch
Temperatur
24–30 °C
pH-Bereich
6–7,4
Gesamthärte
0–15 °dGH
Herkunft
Domestizierte Zuchtform; Ausgangsbestände aus südamerikanischen Skalarpopulationen
Aquarienzone
Mittlere bis obere Wasserzone
Sozialverhalten
Soziale Gruppe bei ausreichendem Platz; harmonierendes Paar separat möglich
Untergrund
Feiner Sand; hohe Pflanzen und senkrechte Wurzeln

Herkunft & Merkmale

Silbrige Zuchtform mit zusätzlichen dunklen senkrechten Bändern gegenüber der typischen silbernen Grundform. Die Bänder setzen sich teilweise in den Flossen fort.

Zebra bezeichnet eine gezüchtete Zeichnungsvariante. Anzahl, Breite und Intensität sichtbarer Bänder schwanken zwischen Linien und mit der Stimmung; sie sind keine verlässliche Geschlechtsbestimmung.

Im Handel werden domestizierte Skalare meist Pterophyllum scalare zugeordnet. Die genaue Abstammung einzelner Linien kann komplex sein; ohne Zuchtnachweis ist damit keine genetisch reine Wildartlinie zugesichert.

Haltung & Verhalten

Auch bei einer Gruppe ähnlich gezeichneter Tiere jedes Individuum im Blick behalten. Dauerhaft abgesonderte, abgemagerte oder in eine Ecke gedrängte Exemplare benötigen eine Änderung der Besatzsituation.

Für Gruppenhaltung ab etwa 150 cm Länge und 60 cm Beckenhöhe planen. Hohe Pflanzen und senkrechte Wurzeln trennen Reviere, freie Bereiche bleiben zum Schwimmen. Ein harmonierendes Paar kann separat gehalten werden.

Bei der Paarbildung kann sich die Verträglichkeit deutlich verändern. Laichende Paare verteidigen ihren Standort; ein Ausweichbecken hilft bei anhaltender Unterdrückung.

Wasserwerte & Temperatur

Für etablierte Nachzuchten dienen 24–30 °C, pH 6,0–7,4 und bis etwa 15 °dGH als Orientierung. Die Werte der konkreten Zuchtanlage berücksichtigen und Tiere langsam umgewöhnen. Ein stabiler, zur gesamten Gemeinschaft passender Bereich ist sinnvoller als das Ausreizen aller Grenzwerte.

Fütterung

Abwechslungsreiche kleine Portionen aus geeignetem Granulat und Frost- oder Lebendfutter reichen. Futter an mehreren Stellen verteilen und den Ernährungszustand jedes Tieres beobachten. Die Färbung erfordert keine einseitige Spezialdiät. Kleine Fische und Garnelen bleiben mögliche Beute.

Im Diskusbecken

Mit Diskus bedingt möglich, wenn Wasserwerte, Platzangebot und individuelles Verhalten zusammenpassen. Die Zuchtfarbe macht den Skalar nicht friedlicher. Beim Füttern und während der Brutpflege besonders aufmerksam beobachten; bei dauerhaftem Stress getrennt halten. Neue Tiere zunächst getrennt beobachten und eingewöhnen.

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